quartettissimo! INTERNATIONALE SPITZENQUARTETTE TRIFFT MAN IM KURHAUS IN BAD TÖLZ
Internationaler Streichquartett-Zyklus in Bad Tölz:
Fünfte Jubiläums-Saison 2022/23 mit herausragenden, weltweit auftretenden Spitzenquartetten: Streichquartett-Olymp

Der Verein KLANGERLEBNIS - Gemeinnütziger Verein zur Pflege der Musik e.V. freut sich, dass die neue Konzertreihe seit ihrem Start im November 2018 ein so großer Erfolg geworden ist mit bis zu 320 Besuchern und über 150 Abonnenten Anfang 2020 aus dem gesamten Oberland bis hin nach München. Das elegante Ambiente des Kurhauses gibt den Konzerten einen sehr ansprechenden Rahmen bei bester Akustik.

Ab März 2020 war die Durchführung der Konzertreihe Corona-bedingt leider nicht mehr möglich. Wir sind optimistisch, dass nach erfolgter Impfung großer Teile der Bevölkerung bis Spätsommer 2021 die Konzerte ab der Saison 2021/22 wieder "planmäßig" stattfinden können. Auf dieser Basis haben wir auch unsere 5. Jubiläumssaison 2022/23 mit herausragenden, weltweit auftretenden Quartetten geplant. 

Bei den Quartetten achten wir nicht nur auf Qualität, sondern auch auf Internationalität. Jedes Land hat seinen eigenen Quartettstil, der sich aus den dortigen Traditionen ergibt - mit der Folge, dass die Ensembles unterschiedliche Auffassungen von Werken haben. Nach Einladungen in den ersten vier Saisons von preisgekrönten Quartetten aus USA, Canada, Süd-Korea, Israel, England, Frankreich, Tschechien, Italien, Spanien und Deutschland weiten wir in der fünften Jubiläums-Saison das internationale Spektrum mit wiederum erstklassigen Ensembles aus mit Belcea Quartet aus England, dem Borodin Quartet aus Russland und dem Artemis Quartett aus Deutschland. 

Diese Internationalität und Spitzenqualität werden wir in den nächsten Jahren mit Einladungen in
unserer 6. Saison mit Einladungen u.a. aus USA (Calidore Quartet), Finland (META4 Quartet) und anderen Ländern fortsetzen.

 


Belcea Quartet, Foto: © Marco Borggreve                           

Veranstaltung im Kurhaus Bad Tölz

Sonntag, 10. November 2022, 19:30 Uhr

Streichquartett-Olymp: 1. Jubiläumskonzert mit dem exquisiten Belcea Quartet, in der Tradition des legendären Amadeus & Alban Berg Quartett begeistert das Quartett weltweit seit über 25 Jahren das Publikum: dafür wurde das Belcea Quartet durch die  herausragende Institution des Pierre Boulez Saal Berlin zum Ensemble-in-Residenz ernannt

Belcea Quartet, London

- Das Belcea Quartett wurde 1994 am Royal College of Music in London gegründet und lebt in Großbritannien. Die rumänische Geigerin Corina Belcea und der polnische Bratschist Krzysztof Chorzelski, die beiden Gründungsmitglieder, bringen dem Ensemble jedoch eine ganz andere künstlerische Provenienz ein, während sie sich aus den besten Traditionen des Streichquartettspiels von den Mentoren des Quartetts, den Mitgliedern des Alban Berg Quartetts und Amadeus Quartetts, leiten lassen.

- Ab der Saison 2017/2018 ist das Belcea Quartett das Quartett Artist-in-Residence im Pierre Boulez Saal Berlin.

- Seit 2010 hat sich das Quartett mit dem Artemis Quartett einen Wohnsitz im Wiener Konzerthaus geteilt.

Corina Belcea Violine
Axel Schachter Violine
Krzystof Chorzelski Viola
Antoine Lederlin Violoncello

Homepage Belcea Quartet

Biografie

„[…] das Auffälligste war der Geist der Freiheit“ ... wie die London Times im Frühjahr 2019 schrieb, diese Musiker lassen sich nicht von Grenzen einengen. Mit der rumänischen Violinistin Corina Belcea und dem polnischen Bratschisten Krzysztof Chorzelski brachten 1994 gleich zwei Gründungsmitglieder eine unterschiedliche künstlerische Herkunft in das Ensemble ein, die durch die französischen Musiker Axel Schacher (Violine) und Antoine Lederlin (Violoncello) erweitert wurde.

Dies gibt auch die Bandbreite ihres Repertoires wieder: So haben sie bereits sämtliche Streichquartette von Bartók, Beethoven, Brahms (Diapason d'or de l'année 2016) und Britten eingespielt und stellen dem Publikum immer wieder neue Werke von aktuellen Komponisten wie Joseph Phibbs (2018), Krzysztof Penderecki (2016), Thomas Larcher (2015) und Mark-Anthony Turnage (2014 & 2010) vor. Diese Auftragswerke entstehen in Zusammenarbeit mit der eigenen Stiftung des Quartetts, deren Ziel es zum einen ist die Streichquartettliteratur stetig zu erweitern, und zum anderen junge Quartette durch gemeinsame konzentrierte Probenarbeit zu unterstützen. So können sie auch die Erfahrungen, die sie selbst als Schüler vom Amadeus & Alban Berg Quartett gemacht haben an die nächste Generation weitergeben.

Neben den Gesamtaufnahmen kann das Quartett auf eine mannigfaltige Diskographie mit Aufnahmen (u.a.) von Berg, Dutilleux, Mozart, Schönberg & Schubert verweisen. Zu den neueren Einspielungen zählen das Schostakowitsch Album, mit dem 3. Streichquartett sowie dem Klavierquintett mit Piotr Anderszewski, das im April 2018 erschienen ist, sowie die Streichquartette von Janáček & Ligetis ‚Metamorphoses nocturnes’, die im Frühjahr 2019 veröffentlicht wurden. Ihre Aufführungen aller Beethoven Streichquartette im Konzerthaus Wien 2012 erschien im Herbst 2014 beim Label EuroArts auf DVD. Einladungen aus der Wigmore Hall, dem Pierre Boulez Saal, der University of Hong Kong sowie dem Théâtre des Champs-Elysées für 2019 & 2020 haben die Musiker dazu bewegt, diesen Zyklus wieder aufzugreifen und damit ihr 25. Jubiläum zu begehen. Mit Beginn der Saison 2017/2018 hat der Pierre Boulez Saal Berlin das Belcea Quartet zum Ensemble-in-Residenz ernannt. Bereits seit 2010 teilt sich das Ensemble einen Zyklus am Wiener Konzerthaus mit dem Artemis Quartet. In der Saison 2020/2021 steht neben Konzerten in der Tonhalle Zürich, der Berliner Philharmonie, dem Palais des Beaux-Arts, dem Het Muziekgebouw aan `t IJ’ auch ein dreiteiliger Konzertzyklus in der Elbphilharmonie Hamburg auf der Agenda.

Instrumente

Corina Belcea Violine von Giovanni Battista Guadagnini (1755) eine Leihgabe des MERITO String Instruments Trusts Vienna
Axel Schacher Violine von Nicolas Lupot (1824)
Krzysztof Chorzelski Viola von Nicola Amati (ca. 1670)
Antoine Lederlin Violoncello von Matteo Gofriller (1722) eine Leihgabe des MERITO String Instruments Trusts Vienna

 

 
Borodin Quartet, Foto: © Simon Van Boxtel

Veranstaltung im Kurhaus Bad Tölz

Sonntag, 15. Januar 2023, 19:30 Uhr

Streichquartett-Olymp: 2. Jubiläumskonzert mit der 1945 gegründeten russischen Quartettlegende Borodin Quartet, ein einziges sechzehnsaitiges Instrument von großer Virtuosität, mitgegründet von dem Cellisten Mstislaw Rostropowitsch

Borodin Quartet, Moskow

- Russische Großmeister: Seit mehr als siebzig Jahren wird das Borodin Quartett für seine Einsicht und Autorität im Kammermusikrepertoire gefeiert. Das Quartett wird für seine forschenden Darbietungen von Beethoven und Schostakowitsch verehrt.

- Das Quartett, eines der dienstältesten Ensembles der Welt, wurde 1945 gegründet, zehn Jahre bevor es den Namen Borodin Quartett annahm. Sein dienstältestes Mitglied, Valentin Berlinsky, war fast am Anfang dabei, obwohl er den Titel des ursprünglichen Cellisten bescheiden ablehnt. Sein einziger Vorgänger, der nach einiger Zeit entschied, dass seine Karriere außerhalb der Hauptbeschäftigung des Ensemblespiels lag, war Mstislaw Rostropowitsch. 2007 übergab Valentin Berlinsky die Rolle des Cellisten an Vladimir Balshin.

- Die besondere Affinität des Borodin Quartetts zum russischen Repertoire basiert auf ständiger Förderung, Aufführungen und Aufnahme der Säulen der russischen Streichquartettmusik – Borodin, Tschaikowsky und Schostakowitsch. Die Verbindung des Quartetts zu Schostakowitschs Kammermusik ist sehr persönlich, da sie durch eine enge Beziehung zu dem Komponisten angeregt wurde, der das Studium jedes seiner Quartette persönlich überwachte.

Ruben Aharonian Violine
Sergei Alexandrowitsch Lomowski Violine
Igor Naidin Viola
Vladimir Balshin Violoncello

Homepage Borodin Quartet

Biografie

Seit mehr als siebzig Jahren wird das Borodin Quartett für seine Einsicht und Autorität im Kammermusikrepertoire gefeiert. Das Quartett, das für seine forschenden Darbietungen von Beethoven und Schostakowitsch verehrt wird, ist in der Musik von Mozart bis Strawinsky gleichermaßen zu Hause.

Die besondere Affinität des Borodin Quartetts zum russischen Repertoire, die vom Daily Telegraph Australia als "die russischen Großmeister" bezeichnet wird, basiert auf ständiger Förderung, Aufführungen und Aufnahme der Säulen der russischen Streichquartettmusik – Borodin, Tschaikowsky und Schostakowitsch sowie Glinka, Strawinsky, Prokofjew und Schnittke. Das Quartett ist allgemein bekannt für seine echte Interpretation der russischen Musik und erzeugt weltweit kritischen Beifall; Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt über sie: "Hier haben wir nicht vier Einzelspieler, sondern ein einziges sechzehnsaitiges Instrument von großer Virtuosität".

Die Verbindung des Quartetts zu Schostakowitschs Kammermusik ist sehr persönlich, da sie durch eine enge Beziehung zu dem Komponisten angeregt wurde, der das Studium jedes seiner Quartette persönlich überwachte. Die Zyklen des Quartetts der gesamten Schostakowitsch-Quartette, die weithin als endgültige Interpretationen angesehen werden, wurden auf der ganzen Welt aufgeführt, darunter Wien, Zürich, Frankfurt, Madrid, Lissabon, Sevilla, London, Paris und New York. Die Idee, einen kompletten Zyklus von Schostakowitschs Quartetten aufzuführen, entstand mit dem Borodin Quartett. In den letzten Spielzeiten ist das Ensemble wieder in ein breiteres Repertoire zurückgekehrt, darunter Werke von Schubert, Prokofjew, Borodin und Tschaikowsky, während es weiterhin an großen Orten der Welt willkommen und gefeiert wird.

Das Borodin Quartett wurde 1945 von vier Studenten des Moskauer Konservatoriums gegründet. Die Gruppe, die sich Moskauer Philharmonisches Quartett nennt, änderte zehn Jahre später ihren Namen in Borodin Quartett und ist bis heute eines der wenigen etablierten Kammerensembles mit ununterbrochener Langlebigkeit. Die Welt hat sich seit 1945 bis zur Unkenntlichkeit verändert; Das Borodin Quartett hat sich unterdessen seiner Verpflichtung besungen, tonale Schönheit, technische Exzellenz und durchdringende Musikalität zu fördern. Der Zusammenhalt und die Vision des Ensembles haben sukzessive personelle Veränderungen überstanden, nicht zuletzt dank des gemeinsamen Vermächtnisses, das seine Mitglieder aus ihrer Ausbildung am Moskauer Konservatorium teilen. Die derzeitigen Mitglieder des Quartetts sind Ruben Aharonian, Sergei Lomovsky, Igor Naidin und Vladimir Balshin.

  


Artemis Quartett, Foto: © Felix Broede

Veranstaltung im Kurhaus Bad Tölz

Sonntag, 05. März 2023, 19:30 Uhr

Streichquartett-Olymp: 3. Jubiläumskonzert mit dem seit über 30 Jahren weltweit konzertierenden Artemis Quartett, Gewinner des ARD-Musikwettbewerbs 1996 und des Premio Paolo Borciani 1997: Karriere mit gefeierten Auftritten in allen großen Häusern aller 5 Kontinente

Artemis Quartett, Berlin

Drei Jahrzehnte nach seiner Gründung 1989 an der Musikhochschule Lübeck und ein Jahr nach einer neuerlichen Umbesetzung behauptet das Artemis Quartett seinen Ausnahmerang in der internationalen Kammermusikwelt.

Seit dem Gewinn des ARD-Musikwettbewerbs 1996 und des Premio Paolo Borciani 1997 gastiert das Ensemble in allen großen Musikzentren der fünf Kontinente. Prägende Mentoren waren Walter Levin, die Mitglieder des Alban Berg Quartetts, des Juilliard Quartetts, des Emerson Quartetts und Alfred Brendel.

Vineta Sareika alternierende Violine
Suyoen Kim alternierende Violine
Gregor Sigl Viola
Harriet Krijgh Violoncello

Homepage Artemis Quartett

Biografie

Drei Jahrzehnte nach seiner Gründung 1989 an der Musikhochschule Lübeck und ein Jahr nach einer neuerlichen Umbesetzung behauptet das Artemis Quartett seinen Ausnahmerang in der internationalen Kammermusikwelt. „Das Filigrane, das ungemein Dringliche, die sehr dichte Kommunikation, die Balance zwischen Unmittelbarkeit und kunstvoll Erarbeitetem: Das ist alles immer noch da“, schrieb Susanne Benda im September 2020 in einer Konzertrezension für die Stuttgarter Nachrichten.

In der Pandemie-bedingt auf die üblichen ausgedehnten Reisen in die USA und nach Asien verzichtenden Saison 2020/21 ist das Ensemble in allen großen Reihen Europas zu hören, darunter je drei Mal im Wiener Konzerthaus, in der Berliner und der Kölner Philharmonie sowie im Muziekgebouw Amsterdam. Bis Ende 2020 bilden ausgewählte Quartette Ludwig van Beethovens in Verbindung mit drei auf den Jubilar Bezug nehmenden Novitäten den Schwerpunkt des Repertoires. Von Januar 2021 werden Mendelssohn, Schubert, Dvořák und Schostakowitsch breiteren Raum in den Artemis-Programmen einnehmen.

Seit dem Gewinn des ARD-Musikwettbewerbs 1996 und des Premio Paolo Borciani 1997 gastiert das Ensemble in allen großen Musikzentren der fünf Kontinente. Prägende Mentoren waren Walter Levin, die Mitglieder des Alban Berg Quartetts, des Juilliard Quartetts, des Emerson Quartetts und Alfred Brendel. Seit 2005 nimmt das Artemis Quartett exklusiv für Virgin, heute Erato/Warner auf. Die Einspielungen des Ensembles erhielten regelmäßig internationale Preise. Die Gesamtaufnahme der Beethoven-Streichquartette wurde 2011 mit dem bedeutenden „Grand Prix de l'Académie Charles Cros“ gewürdigt und 2019 für die von Warner Classics zum 250. Geburtstag des Komponisten herausgegebene Gesamtedition der Werke Beethovens ausgewählt.

Im Jahre 2003 verlieh der Verein Beethoven-Haus Bonn dem Artemis Quartett die Ehrenmitgliedschaft in Anerkennung seiner Interpretationen der Werke Beethovens.

Komponisten wie Mauricio Sotelo (2004), Jörg Widmann (2006) und Thomas Larcher (2008) haben gewichtige Werke für das Artemis Quartett geschrieben. 2014 fand in Frankfurt die Uraufführung eines Konzerts für Quartett und Orchester von Daniel Schnyder statt. Das Beethoven-Jahr 2020 beging das Quartett mit Uraufführungen eigens beauftragter Partituren von Lera Auerbach, Peteris Vasks und Jörg Widmann.

Vineta Sareika spielt auf einer Violine von Antonio Stradivari aus dem Jahre 1683, einer Leihgabe der Ruggieri Stiftung. Suyoen Kim ist auf der „Lord Newlands“-Stradivari von 1702 zu hören, die ihr die Nippon Music Foundation zur Verfügung stellt. Gregor Sigls nicht eindeutig zuzuordnendes Instrument aus der Zeit um 1700 ist auf den Aufnahmen des legendären Busch-Quartetts zu hören. Friedemann Weigle, der 2015 tragisch verstorbene Bratscher des Artemis Quartetts, hatte es bereits als Mitglied des Petersen Quartetts erworben. Harriet Krijgh spielt ein Cello von Domenico Montagnana (1723), das ihr von der Prokopp Stiftung zur Verfügung gestellt wird.


Abonnements und Einzelkarten können Sie ab Frühjahr 2022 bestellen bei:

MünchenTicket:

https://www.muenchenticket.de/

Tourist-Info Bad Tölz:

 

Am Schalter während der Öffnungszeiten (Mo-Fr 9-18, Sa 9-12:30) oder telefonisch unter 08041-7867-0 oder per Mai an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  

 

quartettissimo! INTERNATIONALE SPITZENQUARTETTE TRIFFT MAN IM KURHAUS IN BAD TÖLZ.

 

Fördernde Hauptsponsoren der Reihe

 Stadt Bad Tölz   Wirtschaftsforum Oberland e.V. mit seinen angeschlossenen Firmen